Corona-Infektion:    

Nach Ostern werden auch viele Arztpraxen beim Impfen gegen Corona mitarbeiten, damit das Impfen deutlich an Fahrt aufnimmt. Die Impfzentren werden bevorzugt mit Impfstoffen versorgt, da diese die Hauptarbeit leisten. Die Arztpraxen werden mit dem Rest versorgt. Anfänglich werden dies nur wenige Impfdosen pro Woche sein; mit besserer Versorgungslage dann mehr.

Man sollte sich nicht zu viel Hoffnung machen, dass man jetzt ganz schnell in den Arztpraxen geimpft werden kann. Zum einen erhalten die Praxen gar nicht die Mengen, die nötig wären; zum anderen sind wir in den Arztpraxen keine Impfzentren, die nur mit Impfen beschäftigt sind. Die erste Aufgabe in den Praxen ist eine ambulante Versorgung unserer Patienten mit den alltäglichen Problemen. Impfen ist nur ein kleiner Teil unserer täglichen Arbeit. So wird es Monate dauern (nicht wenige Wochen), bis man allen Patienten ein Impfangebot machen kann.  

 

Solange Corona unser Praxisleben beeinflusst,  sollten folgende Punkte beachtet werde, damit die Zeit in der Praxis mit Kontakt zu anderen Patienten so kurz wie möglich gehalten werden kann:

- alleine in die Praxis kommen ( Begleitperson nur wenn unbedingt notwendig)
- am besten in der Praxis anrufen, wann Wartezeit am geringsten ist
- Wiederholungsrezepte am besten schon vorher telefonisch bestellen (keine e-mail)

Seit Februar 2020 besteht ein Ausnahmezustand, der unser gesamtes Leben stark beeinflusst.
Gerade unser Gesundheitssystem steht vor nie dagewesenen Herausforderungen.

Wir können die Infektwelle des Coronavirus nicht aufhalten, sondern nur verlangsamen.
Das wichtigste Ziel ist eine Überlastung des Gesundheitssystemes zu verhindern.

 

Schwere Formen der Corona-Infektionen sehen wir vor allem bei den älteren und schwerkranken Patienten mit einem geschwächten Immunsystem. Das Durchschnittsalter der Patienten, die an einer schweren Infektion versterben liegt in Deutschland bei 81 Jahren. Die ganzen Anstrengungen der letzten Wochen sollen diesen Risikopatienten dienen, dass alle die schwer von dieser Infektion getroffen sind auch eine optimale intensivmedizinische Behandlung erhalten können.

Lasst und die eingeführten Maßnahmen konsequent weiterführen, damit wir am Ende dieser Krise so wenig Tote wie möglich beklagen müssen.

Wir haben die erste Welle gut überstanden; die 2. Welle hat uns härter getroffen wie erwartet. Folge war der 2. Lockdown im Dezember. Seit März 2021 befinden wir uns mittlerweile schon in der 3. Welle der Epidemie. Mit dem Beginn der Impfungen seit Ende Dezember ist nun das Ende der Pandemie als Licht am Ende des Tunnels sichtbar. Bis alle durchgeimpft sind, werden noch ein paar Monate vergehen. Bis dahin lasst uns die eingeführten Maßnahmen (Maske tragen, Abstand halten , Händedesinfektion) konsequent weiterführen.

Bei einer nachgewiesenen Coronainfektion sollten sie nicht eine Arzt-Praxis aufsuchen, um nicht andere Patienten oder das Personal in den Arztpraxen zu gefährden. Halten sie sich an an die Anweisungen des Gesundheitsamtes.

Bei jedem Infekt der Atemwege sollten sie sich auf Corona testen lassen.